Erntedankfest

Erntedankgaben am Altar

Erntedankfest feiern wir auch in diesem Jahr am 30.09. und 07.10.2018 in unseren Kirchgemeinden.

Dazu wollen wir unsere Gotteshäuser mit Erntedankgaben und Blumen schmücken. Diese werden danach wieder an die Tafeln abgegeben, damit für bedürftige Menschen Mahlzeiten zubereitet werden.

Was verstehen wir unter „den Sonntag begrüßen“

Das Sonntagsberüßen ist ein Ritual, das aus der jüdischen Tradition kommt. Wenn die Sonne untergeht und das Haus geputzt ist und der Tisch festlich gedeckt ist, werden in einer kleinen liturgischen Feier die Kerzen angezündet und es wird Gott für die vergangene Woche gedankt. Gemeinsam wird ein Psalmwort gebetet und vor Gott gebracht, was einem auf dem Herzen liegt.

Brot und Wein wird gesegnet und miteinander geteilt. Dieses kleine Ritual geht über in ein gemeinsames Abendessen mit Gesprächen. Wer Lust hat kann etwas zum Essen beitragen (es besteht keine Verpflichtung) oder etwas vorlesen, oder einfach nur erzählen, was einem auf dem Herzen liegt.

Man kommt sich näher, erfährt etwas voneinander, kann Leid und Freude miteinander teilen.

Lassen Sie sich einladen.
Ihre Pastorin Evelin Franke

Fair Trade Produkte

Die Kirchgemeinde Buttstädt betreibt in Zusammenarbeit mit dem ASB Sömmerda einen Kiosk mit Fair Trade Produkten. Es gibt Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Wein, Gewürze, verschieden Süßwaren und kleine Geschenke zu kaufen, die garantiert unter fairen Bedingungen hergestellt wurden.

Geöffnet ist jeden Dienstag zur Bürozeit von 16.00 – 18.00 Uhr . in der Gustav-Reimann-Str. 1.

Schauen Sie doch einmal rein.

Gemeindebeitrag 2018

Freundliche Erinnerung an die Zahlung des freiwilligen Gemeindebeitrag für das Jahr 2018.

Wir möchten alle Gemeindeglieder, die das noch nicht getan haben, sehr herzlich darum bitten, dies noch zu tun. Sie können dies im Büro, Gregor-Reimann-Str. 1 jeden Dienstag von 16.00 – 18.00 Uhr bezahlen oder auch auf das Konto der Ev. Kirchgemeinde Buttstädt überweisen.

Buttstädt Nordthüringer Volksband e. G. Filiale Buttstädt
IBAN: DE 85 8209 4054 0002 2661 80
BIC: GENODEF1NDS

Für jeden bezahlten Euro bekommt die Kirchgemeinde 0,50 Euro Zuschuss vom Kirchkreis. Wir würden uns freuen, wenn Sie helfen.

Monatsspruch für Oktober

All mein Sehnen, Herr, liegt offen vor dir, mein Seufzen ist dir nicht verborgen. (Psalm 38, 10)

Ich flehe Gott voller Inbrunst an, und hoffe, gehört zu werden. ich hoffe auf Gottes Nähe und seinen Schutz. Meine Seufzer sind laut und vernehmlich. Es klingt wie eine Anklage. Die Last meines Herzens wiegt so schwer, dass es fast daran zerbricht. Mein Leid und mein Schmerz lassen mich krumm und gebückt gehen. Ich fühle mich von aller Welt verlassen.

Wie gut, dass wir in unserer Verzweiflung all unsere Nöte vor Gott ausbreiten können. Das Sehnen nach seiner Hilfe erwächst aus unserem Glauben. Jörg Zink sagt: „Der Herr ist nahe bei denen, die an sich selbst verzweifeln. Er hilft denen, die unter ihrer Schuld zerbrechen, denen die Lasten zu schwer sind und nimmt ihre Schuld von ihren Herzen.“ Unser Sehnen liegt offen vor Gott – unser Sehnen nach Frieden und nach Aufrichtigkeit der Menschen untereinander.

Wie sehr seufzen wir, wenn wir die täglichen Nachrichten zurzeit hören. Sie berichten von Attentaten, von Hungersnot in vielen Ländern Afrikas und dem Wassermangel dort. Und wir erfahren von Waffenexporten, die in die geschundenen Gebiete in der Welt getätigt werden. Wir rufen zu Gott, er möge den Mächtigen der Welt die Einsicht schenken, dass die Menschen sich nach Frieden, Sicherheit und Glück sehnen.

Ich kann beobachten, dass die Sehnsucht der Menschen nach Religiosität zunimmt, der Kirchbesuch aber eher abnimmt. Sehnen sich junge Leute in anderer Weise nach Gott als ältere? Verstehen Kirchenferne unsere Feste und Gottesdienste in der Art, wie wir sie feiern, so, wie sie gemeint sind? Geben diese nicht nur Raum zur Buße, zum Seufzen und Klagen, sondern auch Hilfe zur Stärkung, Hoffnung und Trost? Trauen wir uns, unsere Schuld in der Gemeinschaft laut vor Gott zu bringen oder tun wir das vielleicht nur am Karfreitag und zu Buß-und Bettag? Kommen im heutigen Sprachgebrauch die Worte „Sehnen und Seufzen“ noch vor? Es lohnt sich, über das alles nachzudenken, ihm nachzuspüren.

Dennoch aber vertrauen wir fest darauf: Trotz aller Probleme und Verzweiflung hat Gott uns sein Geleit zugesagt.

Segenswunsch: ich wünsche Dir Zeit, um Dich selbst zu besuchen. Um Dich einzuladen auf eine Tasse Kaffee oder Tee, Dich zu fragen: Wie geht es Dir? Und Dir dann freundlich zuzuhören. Ich wünsch Dir, dass Du spürst: Einer sitzt mit Dir am Tisch. Du und das was Dich bewegt sind gut aufgehoben bei ihm. Amen.

Gottes Segen für Sie und Ihre Lieben wünscht Ihnen Ihre Pfarrerin Evelin Franke.