Buttstädt

Geschichte der St. Michaeliskirche in Buttstädt

  • 1510 am 2. Pfingstfeiertag wird der Grundstein zur jetzigen Kirche gelegt
  • 1551 am 29. September, am Gedenktag des Erzengels Michael, wird die Kirche geweiht und in gottesdienstlichen Gebrauch genommen
  • 1684 beim großen Stadtbrand am 18.Juli brennt auch die Kirche aus.Erhalten bleiben nur der Hohe Chor und die Umfassungsmauern des Turmes
  • 1689 am 29. Oktober erfolgt die Wiedereinweihung der neu erbauten, im Inneren sehr schlichten Kirche
  • 1690 neigt sich der Kirchturm einige Grad in südlicher Richtung
  • 1696 – 1701 Einbau einer neuen Orgel (24 Register) durch den Orgelbauer Peter Herold aus Apolda
  • 1718 am 10. Oktober ruft Superintendent Mylius zur inneren Gestaltung der Kirche auf
  • 1720 unterzeichnen der Stadtvogt Frohwein und der Superintendent Mylius einen Kontrakt mit dem Florentiner Kunsthandwerker Franziskus Dominikus Minetti zur Ausgestaltung des Kircheninneren
  • 1722 Der Bachschüler Johann Tobias Krebs (1690 – 1762) wird Organist an der Michaeliskirche
  • 1724 Fertigstellung der Orgel. Die Abnahme erfolgt durch den Stadtorganisten Johann Gottfried Walther aus Weimar (einem Vetter J. S. Bachs)
  • 1726 – 1728 errichtet der Hofbildhauer Friedrich Ph. Poppert aus Jena, ein Schwiegersohn des Superintendenten Mylius, den barocken Kanzelaltar
  • 1863 in der Nacht zum 21. Januar stürzt nach einem Blitzschlag des Vortages der Engel vom Turm auf den Marktplatz
  • 1899 das Kircheninnere wird grundlegend renoviert
  • 1978 am 6, Mai stürzen Teile des Gesimses von der Kirchendecke. Der Gemeindekirchenrat schließt die Kirche und beschließt den Bau des Gemeindehauses hinter dem Pfarrhaus.
  • 1988 am 8. August feiert die Gemeinde das Knopffest nach einer Neueindeckung der Turmlaterne
  • 1989 bis zum heutigen Tage wurden und werden noch umfangreiche Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten durchgeführt
  • 2002 im Dezember Abbau des Gerüstes im Chorraum, vorläufige Beendigung der Arbeiten an der Chorraumdecke
  • 2003 seit August Restaurierung des barocken Kanzelaltares. Seit Pfingsten 2003 wird die Kirche wieder regelmäßig für Gottesdienste und Konzerte genutzt.

Geschichte der Orgel in der St. Michaeliskirche Buttstädt

Hinweis: die Herold-Finke-Orgel in der Stadtkirche St. Michaelis wurde bereits 1990 ausgebaut wegen Baumaßnahmen. Es ist daher z. Zt. nur der barocke Prospekt zu sehen. Als Alternativlösung wurde 2014 eine digitale JOHANNUS-Orgel mit 35 Registern durch das Musikhaus Kisselbach (Baunatal) eingebaut. Das Projekt „Barockorgel“ wird nicht aufgegeben und wir sind guter Dinge, dass die historische Orgel wieder zum Klingen gebracht werden kann. Gott gebe es!

  • 1677 – 1678 Aufstellung eines Orgelpositivs (kleine Orgel) auf der 2. Empore
  • 1696 Beginn der Arbeiten für die neue Orgel auf der 3. Empore durch den Orgelbauer Herold (Apolda)
  • 1700 Der Orgelbauer Herold stirbt in Apolda
  • 1701 Weiterführung der Arbeiten durch seinen Gesellen Fincke
  • 1724 Ein neues Abnahmegutachten wird erstellt durch den Organisten der Stadtkirche St. Peter & Paul in Weimar, nochmalige Instandsetzungsarbeiten sind nötig geworden
  • 1722 – 1762 Johann Tobias Krebs, der Vater des späteren Bachschülers Joh. Ludwig Krebs wird Organist an der Michaeliskirche
  • 1784 – 1766 Umbau und Umdisponierung der Orgel durch Joh. Michael Hartung (Schlossvippach)
  • 1818 – 1822 Wieder eine große Reparatur durch den Orgelbauer Wilhelm Ernst Kirchhof aus Herressen b. Apolda
  • 1847 Umbau und Reparaturarbeiten an der Orgel durch Orgelbauer Joh. Michael Menger, Abnahmeprüfbericht durch Prof. A. Töpfer aus Weimar
  • 1917 Die Prospektpfeifen werden für Kriegszwecke ausgebaut.
  • 1933 Wiedereinbau neuer Prospektpfeifen (aus Zink) und Generalüberholung der gesamten Orgel durch den Orgelbauer Gerhard Kirchner aus Weimar
    Einbau erstmals eines elektrischen Gebläsemotors durch den Orgelbaubetrieb Sauer, Frankfurt/Oder, Sachgerechte Restaurierung der Orgel wird nun bescheinigt durch Landeskirchenmusikdirektor Prof. Erhard Mauersberger (dem späteren Thomaskantor in Leipzig)
  • 1978 wird die Orgel wegen der vorläufigen Schließung der Kirche das letzte Mal gespielt durch den damaligen Kantor Horst Mey
Ansicht mit Orgel (erbaut 1696-1701 von Peter Herold, Apolda)

Gemeinderaum

Gemeindekirchenrat

Herr Bernd Hegenberger
(stellv. Vorsitzender)
Frau Claudia Henske (Vorsitzende)
Frau Claudia Hegenberger
Herr Bernd Müller
Herr Dr. Thomas Röttscher
Frau Evelin Franke Pfarrerin
Frau Birgit Verwiebe
Herr Torsten Wünsch